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Wissenswertes Die Salz-Fibel kleine salzwelt in Berlin-Friedrichsfelde

1. Salz - Baustein des Lebens

Ca. 4,5 Milliarden Jahre liegen zurück, als unsere Erde entstand. In Folge regnete es Millionen von Jahren kondensierten Wasserdampf auf die sich abkühlende Erde.

Es bildete sich das Urmeer, in dem sich Mineralien und Salze sammelten. Aus dieser Verbindung von Wasser und Mineralien entwickelten sich alle Lebensformen unseres Planeten.

Wasser und Salz bildeten also die Grundlage für alles Leben überhaupt.

Durch geologische Veränderungen lagerten sich überall auf unserer Erde in Gebirgsmassiven große Mengen Salz weit unter der Erdoberfläche ab. Alle im Meerwasser vorkommenden gelösten Stoffe in ihrer natürlichen Zusammensetzung finden wir in diesen Kristallsalzen wieder.

Diese Umweltgabe, die allen Lebewesen, die wir kennen, einschließlich den Menschen, zum Leben verholfen hat, ist von unschätzbarem Wert.

Außer Wasser, Erde, Luft und Sonne kommt dem Salz eine besondere Rolle zu.

Als Baustein des Lebens

2. Salz - von der Natur gegeben

Heute weiß niemand ganz genau, wann die Menschen entdeckten, dass Salz sie am Leben erhält. Rein instinktiv haben die Menschen ihren Salzbedarf gedeckt, indem sie mineralhaltige Lebensmittel zu sich nahmen, so z. B. gefangene Fische oder Meeresfrüchte.

Bald entdeckte der Mensch die Nutzung natürlicher Salzquellen

Er lernte auch, aus Meerwasser durch Eintrocknen Salz zu gewinnen. Händler und Kaufleute machten sich das zu Nutze und transportierten das wertvolle Gut vom Meeresufer in`s Landesinnere. So entstanden viele bedeutende Salzstraßen und der Handel mit Salz brachte großen Reichtum ein. Salz wurde mit Geld gleichgesetzt, römische Söldner erhielten sogar einen Teil ihres Soldes in Salz ausgezahlt.

Das begehrte Handelsobjekt hat vielen Städten und Orten zu ihrem Namen verholfen, beispielsweise Salzgitter, Salzburg oder Bad Salzuflen.

Bald fand man auch die Möglichkeit heraus, Lebensmittel durch Pökeln und Einsalzen haltbar zu machen. Die alten Ägypter galten als Vorreiter der Konservierer. Mehrere Jahrtausende half Salzfisch über harte Dürrejahre hinweg. Die Konservierung wird möglich, weil Salz in den Lebensmitteln Wasser absorbiert und somit den Bakterien die Nahrung entzieht.

Aber nicht nur zum Verzehr gewann das Salz zunehmend an Bedeutung.

Auf das 3. Jh. vor Chr. gehen aus Ägypten die ersten Überlieferungen über die heilenden Wirkungen von Salz zurück. Imothep, berühmter Baumeister und Arzt beschreibt, dass man mit Salz Entzündungen vorbeugen kann. Salz wurde als Abführmittel eingesetzt und man empfahl Salzumschläge gegen Hautleiden. Bereits zu dieser Zeit entdeckte Alexander, der Große das wertvolle rötliche Kristallsalz auf seinen Eroberungsfeldzügen in Indien. Als Kaisersalz oder auch Alexandersalz transportierte man es auf Elefanten nach Europa. Heute ist dieses Kristallsalz als „Himalayasalz“ bekannt.

Aus dem Mittelalter stammt der Brauch, sich mit guten Freunden Brot und Salz zu teilen. Solebäder bei Hautleiden oder Salz zur Wundbehandlung wurden zu dieser Zeit von dem berühmten Arzt Paracelsus empfohlen. Aus dem Meer, aus natürlichen Solequellen, aus den Tiefen der Gebirge oder aus riesigen Salzseen, überall auf der Welt wurde und wird das kostbare Gut in harter, körperlich schwerster Arbeit gewonnen.

Jedes Salzvorkommen unserer Erde hat eine eigene Geschichte

Und nicht nur das; es verfügt auch über seine ureigensten imposanten Bilder und Farben.

Nur einige Weltbekannte Salz-Abbauorte seien an dieser Stelle genannt:

Das Tote Meer, riesige Hoch-Plateaus in Tibet, Salzseen in der Kalahari-Wüste, die Ausläufer des Himalya-Gebirges, Persien, Bolivien, Peru, die Alpen, die Karpaten, Portugal, Italien und Australien.

Wir unterscheiden heute verschiedene Arten von Salz: Kochsalz, Meersalz, Quellwassersalz, Steinsalz, Kristallsalz. Und wir wissen heute auch um die hohe Wertigkeit von Salz für unser Leben. Es wird nicht nur als wertvolles Nahrungsmittel verwendet, es findet ebenso vielfältige Anwendungen in Kureinrichtungen oder durch Heilpraktiker und Ärzte. Salz kann nicht als Allheilmittel angesehen werden, aber die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sind erstaunlich.

So wird Salz z. B. eingesetzt gegen Erkältungskrankheiten, als homöopathisches Komplexmittel, zur äußeren Anwendung bei Hauterkrankungen, für Augen- und Nasenspülungen, für Sole-Trinkkuren, zum Gurgeln oder Inhalieren, aber auch zur Harmonisierung von Räumen. „Altmodisch“ oder „überholt“ sagen die Einen, aber viele Erkenntnisse und uralte Methoden aus der Natur finden heute wieder Beachtung. Und die Anderen sagen: „Danke, Natur!“

Salz Sitten, Bräuche und mehr...

Wir alle kennen nicht nur gesalzene Speisen, wir kennen auch gesalzene Sprüche oder Reden, gesalzene Witze, gesalzene Rechnungen oder gesalzene Preise.

  • Brot und Salz zum Einzug in ein neues Heim übergeben, soll dem Einwohner das Glück bringen, immer die wichtigsten Dinge im Hause zu haben. Es gilt als Symbol der Gastfreundschaft.
  • Im Christentum steht das Salz für Weisheit und Unvergänglichkeit, für Verlässlichkeit und Treue.
  • Zur Reinigung der Seele wird in Japan Salz verwandt.
  • Indianer in Kolumbien schütten beim Bau einer Kirche Salz auf den Boden, um den Teufel zu vertreiben.
  • Im Mittelalter wurden in Europa Säuglinge mit Salz abgerieben, um sie für das Böse unangreifbar zu machen.
  • Als Zeichen der Freundschaft und der Treue gilt in Äthiopien, gemeinsam Salz zu essen.
Salz spielt seit dem Altertum her eine bedeutende Rolle in der Literatur, in Sprichwörtern, in Bräuchen und im Aberglauben

Zitate

  • „Es muß etwas ungewöhnlich Heiliges im Salz sein: Man findet es in unseren Tränen und im Meer“ (Khalil Gibran)
  • „Eifersucht ist wie Salz: ein bisschen davon würzt den Braten, aber zu viel macht ihn völlig ungenießbar.“ (Honorè de Balzac)
  • „Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.“ (J. W. v. Goethe)
  • „Humor ist das Salz der Erde, und wer gut durchgesalzen ist, bleibt länger frisch.“ (Karel Capek)
  • „Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der Kostbarste.“ (Justus v. Liebig)
  • „Solange ihr habt Salz und Brot, bleibt ferne von euch alle Not.“ (Friedrich Rückert)

Sprichwörter

  • Die Gesundheit ist wie das Salz: Man bemerkt nur, wenn es fehlt.
  • Ohne Salz kein Leben
  • Freundschaft ist des Lebens Salz.
  • Salz und Brot macht Wangen rot.
  • Ist die Suppe versalzen, ist der Koch verliebt.
  • Wie man`s gesalzen hat, so muß man`s essen.

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